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Die Welt von Peter Lustig - Sein Sendungen

Beitragsseiten

Peters Lustig`s Sendungen 

Peter Und Atze

Wir befinden uns mitten in den 1970er Jahre und Peter Lustig war bis vor kurzem nur hinter der Kamera als Tonmeister tätig. Mehr durch Zufall  geriet er vor eine Kamera. Karl Heinz Freynik, Chef von Sparta Film, Arbeitete mit Peter an einer Sendung und nach Drehschluss hat er noch ein wenig Film übrig. Da er diesen nicht zum Sender zurücksenden wollte, setzte er seinen Tonmann Peter vor die Kamera, er sollte die Nachrichten im TV Kommentieren und dabei auf die Dinge reagieren die ihm gereicht werden-nonsens pur. So macht  Peter allerlei Faxen ,klatschte sich Eier auf die Stirn und ne Torte in sein Gesicht.

Das Ganze war ein Spaß und niemand sollte es zu Gesicht bekommen.Aber es kam anders und vom Schneidetisch "spukte" das witzige Filmchen durch die Abteilungen und alle fanden es Klasse. So wurden die Verantwortlichen auf diesen witzigen Typen aufmerksam und Peter kam bald vor die Kamera, denn es fehlten dem WDR für die "Lach und Sachgeschichten" noch Lachgeschichten. So wurde Karl-Heinz Freynik engagiert, um eine witzige Reihe von kurzen Filmchen zu produzieren.

 

Der Hauptdarsteller

Peter Fritz Willi Lustig. Die Fixierung auf eine Hauptperson war dem WDR zwar zu dieser Zeit nicht so recht, aber Herr Freynik setzte sich durch.

Drehort:

Gedreht wurden alle Episoden wegen zu knappem Budget in Peters Haus in Berlin. Sparta Film, reiste also mit einem Drehteam nach Berlin. Alle übernachteten in Peter Lustigs Haus, da das Geld nicht für eine Unterbringung aller Beteiligten reichte. So war es wie eine große Dreh-Familie. Heute steht das Haus leer.

Drehort Peter und Atze Heute

Die Geschichten drehten sich also um Peter und seinem Roboter Vogel Atze, der immer auf Peters Hut saß.

Anders als man Heute Peter kennt, war dieses Format nicht ernst und es sollte auch kein Wissen vermittelt werden. Es waren nur kleine witzige Geschichten aus dem Alltag des Bastlers Peter  Kommentiert von seinen frechen Roboter Vogel Atze.

Dieser Vogel wurde von Dieter Kursawe live vor Ort gesprochen. Das geringe Budget ließ nicht zu Atze später nachzusynchronisieren, also musste Herr Kursawe immer am Set sein und seinen Text live einsprechen. In der Folge durfte er aber nicht zu sehen sein, so kauerte er meist in einer winzigen Ecke und sprach seinen Text.

Erinnerungen vom Dreh:

In einer Episode sollte sich Atze mit einem Papagei unterhalten. Es wurde also ein Filmtier besorgt und dieses plapperte auch prima vor sich her. Nur wenn gefilmt wurde und Atze den Schnabel aufmachte, gab es immer ein leichtes knatterndes Geräusch und das stimmte den Papagei stumm. Kaum war die Kamera aus und Atze ruhig, plapperte der Papagei wieder los  :-)

 Atze (Nachbau vom Löwenzahn FanKD)

Atze ist Peters selbst gebauter Vogel, der immer zu allem und jedem einem Kommentar hat.

In kurzen Folgen erleben Peter und Atze Dinge in ihrem Alltag:

Einmal bekommen sie einen Telefonanschluss gelegt, was damals Mitte der 1970er Jahre noch was neues war. Atze kann sich nicht entscheiden, wohin die Telefonbuchse soll, so dass die Handwerker fast wahnsinnig werden. Schließlich ist das Telefon angeschlossen und Peter überlegt sich, was man nun damit machen könne ... einen Film ansehen geht nicht, bezahlen übers Telefon geht auch nicht, man kann nur damit telefonieren. Am Ende sind beide zu dem Entschluss gekommen, dass sie kein Telefon brauchen. Peter baut einen automatischen Anrufbeantworter, der jeden Anrufer bittet, anstatt zu telefonieren lieber selbst vorbei zu kommen oder einen Brief zu schicken.

Titel: Peter & Atze

Produziert von: K.Freynik

Folgen Anzahl: 3 Staffeln

Produziert für: WDR

Darsteller: Peter,u.a.

Aus dem Archiv:

Youtube Link)

 

Die Wolpertinger Wochenschau

Genre: Satire/Comedy
Produziert von: K.Freynik Sparta Film
Produziert für: bayrischen Rundfunk
Produktions Zeit: vermutlich 1974/75
Folgen: 6
 
 
  • Die erste Folge lief am 31.03.1976.
  • Teil 2: 21.04.1976;
  • Teil 3: 28.07.1976;
  • Teil 4: 13.10.1976;
  • Teil 5: 03.11.1976
  • Teil 6: 29.12.1976
"Respektlos & unpädagogisch" so wurde die Sendung betitelt doch von den Fans wurde sie nur liebevoll WoWo genannt. Die erste Deutsche Comedy Sendung im Bayrischen Rundfunk Peter Lustigs zweite Arbeit vor der Kamera.
 
Von dieser Comedy Sendung, die fast Monatlich ausgestrahlt wurde, ist wenig bekannt. Es war eine Mischung aus Moderation, Trickfolgen und Slapstick-Beiträgen.
 
Darsteller:
 
Peter Lustig führte als Gastgeber durch diese lustig/verrückte Wochenschau, in der es neben Nonsensnachrichten und Peters Bastelstunde auch 3 Wolpertinger gab. Das waren 3 Darsteller, die in verschiedenen Sketchen und Beiträgen die seltsamsten Figuren darstellten.
 

Henry van Lyk
Henry van Lyk in der Wolpertinger Wochenschau
Nach ersten Theaterengagements in Hannover, München, Wien und Zürich konzentrierte er sich auf die Arbeit vor der Kamera. So wurde er durch zahlreiche Film- und TV-Produktionen bekannt.
In den 60er und 70er Jahren drehte der Wahlmünchner Kinofilme mit Werner Herzog, Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta. Bis heute ist er oft als Bösewicht u.a. in Krimireihen von "Der Alte" über "Tatort" bis "Ein Fall für Zwei" vertreten. Zu van Lycks aktuellen Erfolgen zählt u.a. von 1994 bis 2004 die Rolle des Staatsanwalts in der RTL-Serie "Im Namen des Gesetzes". Auch in den Erfolgsserien "In aller Freundschaft" & "Ein Schloss am Wörthersee"spielte er mit.
Dieter Kursawe
Dieter Kursawe in der Wolpertinger Wochenschau
* November 1934 in Berlin; † 18. März 1996 in Berlin
Er war ein deutscher Schauspieler, Kabarettist und Synchronsprecher. Dieter Kursawe begann in der evangelischen Studentengemeinde der TU Berlin damit, Kabarettprogramm zu schreiben. Aus der Studentengruppe entwickelte sich 1958 das Kabarett Die Sieben Schaben, das mit seinen politischen Programmen auch in anderen Städten gastierte. Kursawe agierte dabei als Autor, Regisseur und Darsteller.
1964 löste sich die Truppe auf und er stieß zusammen mit Joachim Kemmer und Käte Jaenicke
zu den vier Jahre zuvor von Dieter Hallervorden und Wilfried Herbst gegründeten Wühlmäusen. Als es im Folgejahr zu einer politisch motivierten Spaltung des Kabaretts kam, verließ neben Alexander Welbat auch Dieter Kursawe Die Wühlmäuse.
 
Am 24.Oktober 1965 eröffnete er gemeinsam mit Welbat, dessen Ehefrau Siegrid Hackenberg, Doris Bierett sowie dem Autor Volker Ludwig im Theater Tangente in Berlin das Reichskabarett, dem er bis zu dessen Schließung 1971 verbunden blieb.
Ab 1967 übernahm Kursawe auch Rollen in Film und Fernsehen. Er spielte ebenso in Komödien wie Quartett im Bett (mit Ingo Insterburg), ambitionierten Fernsehfilmen wie Peter Wecks mehrteiligem Drama Durchreise, Kinder- und Jugendsendungen wie LöwenzahnSiebenstein, Kinoproduktionen wie Andrzej Wajdas Eine Liebe in Deutschland, Krimis wie Killing Cars (mit Jürgen Prochnow und William Conrad) und zahlreiche Fernsehserien wie Liebling Kreuzberg und Auto Fritze.
 
Darüber hinaus war er umfangreich in der Synchronisation tätig, wobei er seine nasale und durch Lispeln verstellte Stimme oft Zeichentrickfiguren wie dem Erpel Daffy Duck oder Averell Dalton (Lucky Luke) lieh. Zu den von Kursawe synchronisierten Schauspielern gehörten u. a. Robert Picardo (Total Recall) und Terry-Thomas (Happy Birthday, Harry).
Helga Anders
Helga Anders in der Wolpertinger Wochenschau
*11.01.1948 in Innsbruck; † 30.03.1986 in München-Haar
Frau Anders wuchs in Ruhpolding und Bielefeld auf. Sie besuchte eine Ballettschule und trat schon mit acht Jahren in Leo Falls Operette Der fidele Bauer auf. Nach dem Umzug der Eltern an den Tegernsee wirkte Anders mit dreizehn Jahren an einer bayerischen Bauernbühne und bei der kleinen Komödie in München mit.
 
Anders spielte als Vierzehnjährige in der ersten deutschen Fernsehverfilmung von Peter Pan 1962 die Rolle der "Wendy" (neben Michael Ande in der Titelrolle). Ihre erste Kinorolle spielte sie im selben Jahr neben Heinz Rühmann in dem Film Max der Taschendieb als "Helgi" Anders.
 
Weitere Film- und Fernsehproduktionen folgten, wie unter anderem die Rolle der Christa Buchner in der Familienserie Der Forellenhof oder die der Tochter Lore Scholz in der legendären Reihe Die Unverbesserlichen mit Inge Meysel und Joseph Offenbach, Die Powenzbande oder Der Trotzkopf. In der Zeichentrickserie Pinocchio sprach sie die Hauptrolle; in der Trickserie Nils Holgersson lieh sie Nils' kleinem Hamster "Krümel" ihre Stimme.
 
Auch in verschiedenen Hörspielproduktionen ist Helga Anders zu hören.
1967 heiratete Anders den Regisseur Roger Fritz, unter dessen Regie sie in mehreren Filmen die Hauptrolle übernimmt. Besonders bekannt wurde sie durch Mädchen, Mädchen (1967) in der Rolle der Angela. Die Dunkelhaarige mit dem Schmollmund galt bald als die "Lolita" in Filmen der 60er-Jahre.
 
Nach ihrer Scheidung führte Anders in München eine Theaterkneipe und machte in der Presse mehr Schlagzeilen mit ihrem Privatleben als mit der Schauspielerei. Sie verfiel dem Alkohol und Drogen, aber auch nach einer Entziehungskur kam sie nur noch zu kleineren Nebenrollen.
Helga Anders verstarb am 30. März 1986 mit nur 38 Jahren in München-Haar - offiziell wurde Herzversagen als Todesursache angegeben

und als Gast :
Wolpertinger Wochenschau
Dietmar Schönherr (als Äpfelputzer)
Dann gab es noch die Figur des "Friemel Freundlich", der gern Erwachsenen half, jedoch endete die Hilfsaktion immer im Chaos für alle anderen! Auch Friemel wurde von Herrn Kursawe gespielt.
 
 
Produziert wurde die Sendung von : Sparta Film
Produzent war wie auch bei Peter und Atze: Karlheinz Freynik
Neben journalistischen Tätigkeiten als Filmkritiker absolvierte Karlheinz Freynik als Mitglied der Gruppe City Preachers (Gitarre, Mundharmonika, Saxophon) zahlreiche Auftritte. Seit 1968 ist er als Produzent und Drehbuch-Autor für Film und Fernsehen tätig. Unter seinen Arbeiten finden sich Drehbücher zu Filmen wie Wax (2000) und Panische Zeiten (1981) sowie für die Fernsehserie Zwei Münchner in Hamburg (ZDF, 1985-1989). Außerdem schrieb er Liedtexte u.a. für Marie Laforet, Udo Lindenberg, Gitte Haenning und Judy Winter sowie Bühnenstücke und Musicals. Sein "härtester Erfolg" war, wie er selbst sagt, das Erreichen des Titels "Deutscher Rudermeister" im Doppel-Zweier.
Wiederholung: Keine(?)
VHS / DVD ----
Sparta Film hat  bei Youtube nun 3 Ausschnitte Online gestellt:

 

Mammutland

Die Insel der Erfinder

GB/F/D 2003–2004 (Original Titel: The Way Things Work)
Zeichentrick 26 Episoden a 13 Minuten
Deutsche Erstausstrahlung: 24.08.2004 KI.KA
Rolle von Peter: Erzähler & Sprecher des Erfinders
 
Nachdem Peter über 20 Jahre erfolgreich vor der Kamera tätig war, brachte er die Sendung " The Way Thungs Work" nach Deutschland. Es passte, wie die Faust aufs Auge denn Peter Lustig war schon immer begeistert von den physikalischen Gesetzen und hatte das Thema auch oft in seiner Sendung Löwenzahn. In Mammutland war er, aber nur am Anfang im Intro kurz zu sehen in der eigentlichen Sendung trat er nur als Erzähler und als Erfinder hinter das Mikrofon.
 

Buchvorlage: David Macaulay
Redaktion: Alice Ammermann

Produziert von: Millimages, Pearson Broadband, Schlessinger Media, 

Info: Millimages gewann für die Serie die Welt Gold Medaille in der Kategorie Animation beim New York Festival 2004!

Peters Rolle: Peter Lustig sprach in dieser Zeichentrick Serie den Erzähler und den Erfinder.

DVD Auswertung: Ja  

Inhalt:

Auf einer Insel, fernab unserer modernen technisierten Welt, wird gekniffelt und geknobelt. Die Menschen unterstützt vom Erfinder gehen auf die Suche nach den grundlegenden physikalischen Phänomenen, um so ihr Alltagsleben zu erleichtern. Doch sie sind nicht allein auf der abgelegenen Insel. Sie leben zusammen mit den Mammuts, ihren intelligenten Arbeitstieren.

Bilder(c) Millimages

 Episodenliste:


1 Die schiefe Ebene 24.08.2004
2 Spaß auf der Wippe 25.08.2004
3 Wie man große Tiere badet 26.08.2004
4 Spaß mit Rädern 27.08.2004
5 Eine Rittergeschichte 30.08.2004
6 Milch auf Rollen 31.08.2004
7 Wasser hat keine Balken 01.09.2004
8 Unsichtbare Kräfte 02.09.2004
9 Volldampf voraus! 03.09.2004
10 Mit Luft nach unten 06.09.2004
11 Pizza mit Motor 07.09.2004
12 Wasser marsch! 08.09.2004
13 Über den Wolken 09.09.2004
14 Ein Mammut steht Kopf 10.09.2004
15 Leichter als Luft 13.09.2004
16 Die Rüssel-Dusche 14.09.2004
17 Trompetenkonzert im Gebirge 15.09.2004
18 Das unsichtbare Bild 16.09.2004
19 Kälte aus der Steckdose 17.09.2004
20 Wie man Dickhäuter bremst 20.09.2004
21 Fliegende Kokosnüsse 21.09.2004
22 Rüsselmusik 22.09.2004
23 Der Schatz im Rohr 23.09.2004
24 Licht aus Zitronen 24.09.2004
25 Alarm im Hotel 27.09.2004
26 Nachrichten in der Luft 28.09.2004
Danke an https://www.fernsehserien.de
 
Veröffentlichungen:
Die Serie wurde 2005 auf 2 DVDs herraus gebracht.Diese sind zwar noch verfügbar aber zu  hohen Preisen.
 
 

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