Fan Storys

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EULENBANDE Die Abenteuer des jungen Fritz Fuchs

Cover Eulenbande Teil 1

Hallo Löwenzahn Fans! Es ist endlich vollbracht unser Hörspiel Projekt kann nun die erste Folge der Serie Eulenbande-die Abenteuer des jungen Fritz Fuchs präsentieren!
Im Dezember gab es den ersten Teil der ersten Folge nun ist aber alles fertig also hört mal rein: https://soundcloud.com/…/eulenbande-die-abenteuer-des-junge…

https://soundcloud.com/sascha-stiehler-149585371/sets/eulenbande-die-abe...

Sprecher:
Erzähler: Peter
Fritz Fuchs:Paul
Suse Fuchs: Maria
Vater und Mutter Fuchs: Sascha & Kristina
Dorle:Melissa
Oma Wolffberg:Marion
Roman:Leonel Glowen
Götz:Steffen
Tom: Genki
Idee & Buch: Sascha & Phillip & Björn 
Musik: S.Stiehler CreativeValley
#Löwenzahn#LöwenzahndasKinoabenteuer #FritzFuchs #Hörspiel#Fans #Bärstadt #Abenteuer #Kinder #LöwenzahnFanclub
www.loewenzahnfanclub.de
Sounds von: www.audiyou.de ,www.geraeuschesammler.dewww.hoerspielbox.de,www.freesound.org
Bald auch bei Youtube!

Fanstory: FFÜPFP *

FFÜPFP*

Eine Löwenzahn Fanstory von Julia eingereicht beim  Kinoabenteuer Gewinnspiel.

„Herr Fuchs! Herr Fuchs! Wo sind Sie denn?!“ Herr Paschulke kam aufgeregt in Fritz’ Garten gelaufen. „So eine Ungeheuerlichkeit! Immer Ihr Hund!“ beschwerte er sich aufgebracht, als Fritz die Bauwagentür öffnete. Nicht mal das „Guten Morgen.“ von Fritz hatte er erwidert. So wiederholte dieser es einfach. „Guten Morgen Herr Paschulke.“ sagte er lächelnd.

„Was ist denn passiert?“ Er übersprang die wenigen Stufen zwischen Bauwagen und Garten, so dass er nun neben seinem Nachbarn stand.
„Ihr Hund, immer Ihr Hund! Ich habe Ihnen schon so oft gesagt, er soll nicht immer in meinen Garten kommen. Schauen Sie sich das nur an!“

Beinahe schuldbewusst und mit gesenktem Kopf tapste Keks um die Bauwagenecke herum,so dass Fritz ihn sehen konnte.
„Ja Keks, wie siehst du denn aus?“ fragte er lachend und kraulte den Bernersennenhund am Kopf.
„Ich weiß gar nicht, was es da zu lachen gibt! Ihr Hund hat meine Partydeckration ruiniert!

Heute Nachmittag kommen mein Bruder, seiner Familie und meine Mutter und mein Garten sieht nicht mal ein bisschen feierlich aus! Dabei muss es doch perfekt werden heute!“ beschwerte sich der Nachbar.

Fritz hatte währenddessen seinen Hund von den Girlanden und Lichterketten befreit, in die er sich verheddert hatte und jetzt fiel es ihm auch wieder ein. Herr Paschulke hatte heute Geburtstag! Heute Nachmittag kam seine Familie, mit Freunden und Nachbarn wollte er dann am Wochenende feiern.

Deshalb auch die ganzen Girlanden und Lichterketten. Der Nachbar
wollte mal wieder etwas vor seiner Familie angeben und ein perfekter Gastgeber sein. Gut, am eigenen Geburtstag darf er das, ging es Fritz durch den Kopf und er musste leicht grinsen. Allerdings musste er auch unweigerlich an das Theaterstück mit dem Zinnsoldaten denken, welches letztlich er und nicht der Nachbar, organisiert hatte, um dessen Familie zu beeindrucken.

„Herr Paschulke, jetzt beruhigen Sie sich doch.“, begann Fritz schließlich. „Erstmal wünsche ich Ihnen alles Gute zu ihrem Ehrentag. Darf ich Sie als Wiedergutmachung zum Frühstück einladen? Hinterher repariere ich dann die Lichterketten und besorge neue Girlanden.“

Herr Paschulke wirkte etwas besänftigt und klang wesentlich ruhiger, er lächelte sogar und schien sich zu freuen, dass Fritz an seinen Geburtstag gedacht hatte.  
„Vielen Dank für die Wünsche, das Frühstück nehme ich gern an, aber die Girlanden und
Lichterketten besorge ich selbst. Ich muss eh noch in die Stadt und ein paar Einkäufe erledigen. Außerdem, wer weiß, was Sie aus meinen Lichterketten machen. Nachher sind es noch irgendwelche ökologisch einwandfreien, aber funktionsunfähigen Leuchten.“ Er lachte und setzte sich dann an den Tisch.

Fritz überhörte den letzen Satz gekonnt und begann damit
den Frühstückstisch zu decken. Schließlich aßen sie gemeinsam.  
Der Nachbar redete viel, erzählte, was er noch alles besorgen und erledigen musste und wie sehr er sich auf seine Familie freute.

„Wissen Sie Herr Fuchs, solang ich denken kann, backt meine Mutter einen ganz besonderen Kuchen zu meinem Geburtstag. Sie hat mir versprochen ihn auch heute zu machen und mitzubringen. Ich kenne niemanden, der diesen Kuchen so hinbekommt, nicht mal ich habe es geschafft.“ sagte er schließlich, als er seinen Kaffee austrank. Kurz darauf verabschiedete sich der Nachbar und machte sich auf den Weg, um alle Einkäufe zu erledigen.

Fritz räumte den Tisch ab, spülte die Teller und Tassen und räumte seinen Bauwagen etwas auf. Es war einfach unglaublich, was sich alles in wenigen Tagen ansammeln konnte! Er war immer wieder erstaunt darüber, in wie kurzer Zeit eine Person so eine Unordnung anrichten konnte. 

Nachdem die Hausarbeit getan war, setzte er sich in einen Liegestuhl auf seiner Dachterrasse.

Er wollte endlich den Krimi zu Ende lesen, der ihn seit gut zwei Wochen fesselte. Wie würde es ausgehen? Wer war der Täter?

Er freute sich richtig darauf, es endlich zu erfahren. Dazu schien noch die Sonne, als wolle sie zeigen, dass auch ein Septembertag noch zum Sommer gehörte.

Fritz hatte erst wenige Seiten gelesen, als ihn eine sehr nervige Melodie aus dem Krimi zurück in die Realität riss. Etwas verärgert sah er sich um, aber er fand die Quelle des Geräusches nicht und so las er weiter, als dieses aufhörte. Aber in der nächsten halben Stunde hörte er diese Melodie noch mindestens sechs Mal. Schließlich legte er seufzend das Buch zur Seite, so konnte er sich nicht konzentrieren. Wo kam dieses Geräusch nur her?

Fritz nahm den direkten Weg, die Rutschstange, um von der Dachterrasse auf den Boden zu gelangen. In diesem Moment ging die Melodie erneut los. Ehe Fritz beginnen konnte zu Suchen, wo das Geräusch herkam, hatte Keks ihm die Stelle schon gezeigt. Unter dem Tisch, an welchem er vorhin mit Herrn Paschulke gefrühstückt hatte, lag dessen Handy und klingelte.

Der Nachbar musste es verloren haben, vielleicht war es ihm aus der Tasche
gefallen?
Muss ja wichtig sein, wenn der Anrufer es so oft versucht, ging es Fritz durch den Kopf und er hob das Handy auf. Kurz überlegte er, dann ging er ran.
„Bei Paschulke, Sie sprechen mit Fritz Fuchs.“ meldete er sich.
Eine Weile hörte er nur Straßenlärm, der Anrufer saß entweder in einem Auto oder stand neben einer Straße. Dann meldete sich eine Frau.

„Fuchs? Sie sind der Nachbar von Herrmann, richtig? Wo ist denn mein Sohn, ich muss mit ihm sprechen, es ist sehr wichtig.“ Ganz offensichtlich sprach Fritz mit der Mutter von Herrn Paschulke.

„Ja, genau. Ich bin der Nachbar. Ihr Sohn ist gerade nicht zu Hause, er hat sein Handy vergessen, kann ich ihm etwas ausrichten?“ fragte Fritz die ältere Dame.
„Das ist so typisch für mein Herrmännchen, er ist und bleibt ein Schussel!“ stellte Frau Paschulke fest und sagte dann bedauernd. „Ich hätte es ihm gern selbst gesagt. Wir, also ich,
sein Bruder und dessen Familie, können nicht kommen. Wir haben eine Autopanne. Wir stehen gerade an einer Landstraße und warten auf den Abschleppdienst. Könnten Sie das meinem Sohn ausrichten? Ach der Arme, er tut mir so leid … und das an seinem Geburtstag.“

Erst musste Fritz grinsen, als er sich die Familie Paschulke vorstellte, wie sie alle neben dem kaputten Wagen standen. Vermutlich versuchte der Bruder des Nachbarn noch etwas zu reparieren. Dann aber wurde ihm klar, dass sein Nachbar, der sich so auf seine Familie gefreut hatte, nun einen sehr einsamen Geburtstag haben würde und das tat ihm leid.

„Ja, natürlich richte ich das aus. Sagen Sie, Herr Paschulke erzählte, dass Sie einen ganz besonderen Kuchen zu seinem Geburtstag backen …“ begann Fritz und in seinem Kopf begann sich ein Plan zu entwickeln. Er wollte dem Nachbarn trotzdem einen schönen Geburtstag bereiten.

„Ach der Kuchen! Oh der arme Junge, er hat noch nie darauf verzichten müssen!“ begann Paschulkes Mutter. Fritz aber unterbrach sie und erklärte ihr kurz, was ihm gerade in den Kopf gekommen war.
Nachdem sie fast fünfzehn Minuten telefoniert hatten, legte Fritz auf und steckte das lange Rezept, welches ihm Frau Paschulke diktiert hatte, ein. Er verabschiedete sich von Keks und radelte so schnell er konnte zu Yasemin, er hoffte, dass sie ihn unterstützen konnte.

„Hallo Yasemin!“ begrüßte er sie.
„Hey Fritz, so wie du in Eile bist brauchst du Hilfe.“ sie grinste ihn an.
„Ja, genau!“ Fritz lachte. „Wie immer, du hast Recht. Ich brauche Hilfe bei der FFÜPFP.“ verkündete er.

„Bei der was?!“ Yasemin sah ihn fragend an und musste nun auch lachen.   3
„Bei der Fritz Fuchs Überraschungsparty für Paschulke.“ übersetzte Fritz seine Abkürzung.

Anschließend erklärte er Yasemin seinen Plan. Sie sollte alle Nachbarn informieren, dass die Geburtstagsfeier für Herrn Paschulke bereits heute stattfand und zwar bei Fritz im Garten. Er selbst wollte mit einem befreundeten Bäcker versuchen, diese Spezial-Geburtstagstorte zu backen.

Das Rezept klang ziemlich kompliziert, allein traute er sich das nicht zu. Fritz hoffte, dass sein Freund ihm helfen konnte. Des Weiteren wollte er noch etwas ganz Besonderes organisieren, um dem Nachbarn eine Freude zu machen. Was genau, das wollte er noch nicht verraten.

Yasemin sagte zu, Fritz zu unterstützen. Sofort begann sie damit alle Nachbarn anzurufen oder bei ihnen vorbei zu gehen, um ihnen bescheid zu geben.
Auch Fritz hatte Glück. Mit der Hilfe seines Freundes schaffte er es die Torte zu backen und auch die andere Überraschung klappte.

So kam er am Nachmittag wieder am Bauwagen an. Einige Nachbarn und Yasemin hatten bereits Stühle und Tische bereitgestellt und alles festlich geschmückt.

„Zum Glück ist Herr Paschulke noch nicht von seinen Einkäufen zurück.“ begann Yasemin.
„Hat mit dem Kuchen alles geklappt?“
„Ja, alles bestens!“ Fritz trug das Kunstwerk aus Teig und Marzipan vorsichtig in den Bauwagen. Anschließend verschwand er ohne ein weiteres Wort, beladen mit einer großen Plastiktüte, die er mitgebracht hatte, im hinteren Teil des Gartens.

Die Überraschung gelang perfekt! Als Herr Paschulke vom Einkaufen zurückkam warteten bereits sämtliche Freunde und Nachbarn auf ihn. Gemeinsam feierten sie und das Geburtstagskind freute sich riesig, dass selbst der Kuchen nicht fehlte und auch noch genau so schmeckte, wie der, den sonst seine Mutter machte.

Als es dunkel geworden war, stand Fritz vom Tisch auf.

„So, jetzt kommt noch eine kleine Fritz Fuchs Geburtstagsüberraschung.“ erklärte er Herrn Paschulke und den anderen Gästen und verschwand in der Dunkelheit. Kurz darauf begann ein farbenfrohes Feuerwerk. Bunte Fontainen sprühten Funken und einige Raketen stiegen in den Nachthimmel.

„Herr Fuchs … ich bin sprachlos! Vielen Dank für diese wunderbare Feier und das tolle
Feuerwerk!“ bedankte Herr Paschulke sich überschwänglich, als alle Gäste spät am Abend gegangen waren.  
„Das habe ich doch gern gemacht.“ antwortete Fritz grinsend. „Schön, dass es Ihnen gefallen hat.“

„Kann ich mich dafür irgendwie erkenntlich zeigen?“ fragte der Nachbar.
„Nein, nein, schon gut …“ wehrte Fritz erst ab. „Obwohl, eine Kleinigkeit vielleicht. Könnte ich ihren Geschirrspüler benutzen?“  
Herr Paschulke lachte und sah auf die Berge dreckigen Geschirrs, die sich auf den Tischen stapelten. „Ja, selbstverständlich. Das war ja ohne Frage auch meine Feier.“

Nachdem alles Geschirr in der Spülmaschine verstaut war, verabschiedete sich Fritz von seinem Nachbarn und ging zurück zum Bauwagen, wo Keks auf ihn wartete.

„Na Keks, wir dreh’n noch’ne Rude, oder? Na kleine Nachwanderung gefällig?“ er grinste
und kraulte den Hund am Kopf. Keks bellte kurz, was Fritz als Zustimmung deutete und so machten sie sich auf den Weg.

ENDE

*FFÜPFP = Fritz Fuchs Überraschungsparty für Paschulke

Fanstory: Peter und die grüne Insel

Peter und die grüne Insel

von Löwenzahn Fan: Pusteblume Deluxe

Es war ein herrliches Wetterchen im Elchwinkel. Peter genoss diese Zeit des schönes Wetters in seiner Liege und las ein Buch. Auf einen kleinen Tisch, der so aussieht als sei es ein Nachttisch, stand ein Glas mit Rotwein. Die Uhrzeit schritt voran und jetzt gegen 17 Uhr kann man Peter nicht böse sein, dass er sich ein Gläschen gönnte. Peter war sehr vertieft in das Buch, dass er nicht merkte, dass eine Person sich von hinten heran schlich und ihn die Augen zu hielt. "Was zum....!" erschreckt Peter.
 
"Rate wer ich bin!" sagte diese Person. Peter überlegte und erkannte die Stimme. "Tante Elli!" sagte er. "Richtig!" sagte sie und lies ihre Hände von Peters Augen gleiten. "Was machst Du denn hier?!" fragte Peter.
"Ach Peter....es ist etwas passiert!" sagte sie. "Nimm doch Platz!" sagte er und bot ihr einen Stuhl an. Sie nahm dankend an und setzte sich hin.Sie war traurig, ihre Stimmt zitterte ein wenig. "Was ist denn passiert?" fragte Peter. "Du kennst doch noch meine entfernte Cousine aus Irland?" fragte sie.
 
Peter nickte und wusste sofort wer gemeint war. "Theresa. Liebevoll Thessy gennant" sagte Peter. Tante Elli bat um ein Glas Wasser, das Peter ihr brachte, dann erklärte sie ihn, dass Tessy verstorben sei und ihr etwas vermacht habe. "Ich habe sie kaum gekannt, aber sie anscheinend mich. Ich bin nur traurig, dass ich sie nicht so richtig kennenlernen durfte.
 
 
Das Problem aber ist jetzt, dass ich nach Irland muss, wegen dem Erbe, verstehst Du?" fragte sie und nahm einen Schluck. Peter nickte. "Da wollte ich mal fragen, ob Du und Dein Nachbar, Herr Paschulke" nicht begleiten würdet.
 
 
Ich möchte nicht alleine so weiter verreisen und so jung bin ich auch wieder nicht. Meine Füße sind nicht mehr so gut. Siehst ja, brauch einen Stock!" sagte Tante Elli und deutet auf den aus Ahorn bestehenden Stock. "Nun, gerne Tante Elli. Ich frag mal den Nachbarn. Aber ich komme auf jeden Fall mit. Das bin ich Dir schuldig" sagte er. "OK, ruf mich morgen an. Nächste Woche soll`s los gehen. Ich verabschiede mich dann mal, muss zum Arzt!" sagte sie und gab Peter einen Kuss auf die Wange und verließ den Elchwinkel.
Peter nahm wieder Platz und musste erst einmal alles verarbeiten.
Gegen 18 Uhr Ortszeit verließ Peter Lustig den Bauwagen und ging zum Nachbarn.
Er klingelte und ein breiter Mann öffnete die Tür. "Herr Lustig, schön sie zu sehen, kommen sie doch rein!" sagte Hermann Paschulke.
 
Das ließ sich Peter nicht mehrmals sagen und ging in die gute Stube des Nachbarn. "Nehmen sie doch platz. Möchten sie was trinken?" fragte er.
 
Peter verneinte dies und sagte "Ich bin nur hier um sie was zu fragen!" sagte Peter. "Mich? Das ist ja mal was ganz neues!" sagte Paschulke erheitert. Paschulke nahm Platz.
 
"Also, um was geht es?" fragte er. Peter erklärte die Situation, dass die Cousine seiner Tante gestorben sei, Erbschaft, Irland, etc. Paschulke staunte nicht schlecht. "Warum nicht. Ich bin gerne bereit mitzukommen!" sagte er schließlich.
 
 
Am nächsten Tag rief Peter Tante Elli an, die glücklich war, dass sie so nette Menschen um sich hatte. Die Reise sollte am Montag in 2 Tagen stattfinden, also nach dem Wochenende.
Peter und Paschulke saßen im Garten und beredeten die ganzen Details zum Flug, zum Erbe zu allem halt was diese Reise mit sich bringt. "Also ich bin mal gespannt, was ihre Tante geerbt hat. Vielleicht etwas wertvolles?" sagte Hermann. "Nun, da bin ich mir nicht so sicher.
 
Tante Elli hat mal recherchiert und herausgefunden, dass ihre entfernte Cousine nicht gerade vermögend war. Sie lebte zwar ganz gut, aber reich war sie nicht. Aber angeblich besaß sie ein seltenes Stück. Was ist es, wusste Tante Elli auch nicht. Ich bin jedenfalls mal gespannt. Hoffentlich ist das kein Klavier, wie damals für meine Cousine" sagte Peter.
 
 
Peter schlenderte am Abend wieder zum Bauwagen und fand Post im Briefkasten. "Nanu!" dachte er. Auf dem Umschlag stand sein Name, aber kein Absender. "Sehr geheimnisvoll" sagte er.
Er öffnete den Umschlag.
 
"Na sowas. Eine Landkarte von Irland. Und ein Ort ist eingekreist. Und was steht denn da? "Da finden sie das, was sie suchen!"
Peter war ratlos. Wer schickt ihm denn eine Landkarte von Irland und überhaupt, wer weiss denn, dass er dorthin fliegt. Peter packte den Umschlag in den Koffer, der er begonnen hat zu packen. Da klingelte sein Handy. Tante Elli ist dran. "Hallöchen Peter. Alles bereit? Kommst Morgen mit Herrn Paschulke zu mir?

Am nächsten Tag trafen sich Peter und Paschulke bei Paschulke in Paschulkes Stube. "Alles bereit für die Reise?" fragte Peter. "Klar doch, kann los gehen" sagte Hermann. Und nachdem beiden das Haus verließen, Hermann Paschulke die Haustür abgeschlossen hatte rief Peter per Handy ein Taxi.

 
Man traf sich mit Tante Elli am Bärstädter Flughafen. "Guten Morgen!" sagte sie und umarmte Peter, Paschulke gab sie die Hand. "Ich bedanke mich bei Ihnen, dass sie mitkommen können!" sagte sie. Paschulke nickte und sagte "Gerne" und dann gingen beide zum einchecken zum Terminal 4.
"Ich muss zugeben, ich bin aufgeregt!" sagte Tante Elli. "Keine Sorge, das wird bestimmt ganz einfach!" sagte Peter optimistisch.
Im Flugzeug sah Peter einen Menschen, der ihn bekannt vor kam. Er trug einen hell braunen Mantel und einen Hut auf dem Kopf. Peter ignorierte das und tat es als Blödsinn ab.
Während des Fluges wurde Tante Elli schlecht und musste sich zweimal  übergeben. "Flug krank" dachte Paschulke nur.
 
"Hey, sehen sie mal da draußen!" sagte Peter, der am Fenster saß. Paschulke beugte sich herüber. "Was ist da? Ich sehe nur Löcher" sagte er. "Löcher!...das sind Krater. Es gab mal Vulkane in Deutschland!" sagte Peter. Paschulke erinnerte sich an ihre Flugreise nach Lanzarote. "Danke Herr Lustig...!" grinste Paschulke.
 
 
Um 8.08 Uhr Ortszeit landete die Maschine aus Bärstadt in Irland. Unsere 3 Bärstädter standen am Gepäckausgabeband und warteten auf ihr Gepäck. Das Rollband begann sich zu bewegen und die Gepäckstücke kamen. Aber noch nicht das von den dreien. "Also der Flughafen hat was!" sagte Paschulke und sah viele grüne Laternen und Werbebanner.
 
Er entdeckte sogar Leprechauns. Die waren aber aus Stoff und Mitbringsel für Kinder gedacht. Nun ja, das Gepäck kam nicht und die dreien warteten.
 
"Wo bleibt das Gepäck!" meckerte Paschulke. "Nur die Ruhe, das kommt schon!" beruhigte ihn Peter. Paschulkes Blutdruck ging in die Höhe. Noch war er relativ ruhig, aber man weiß ja wie schnell Paschulke aus der Haut fahren konnte.
 
Als das Gepäck nach 30 Minuten immer noch nicht da war und alle anderen ihre Gepäckstücke hatten, wurde Paschulke laut "So eine Unverschämtheit....!"
Peter krabbelte durch das Gepäckausgabeloch und siehe da...das Gepäck hatte sich vom Band gelöst und viel herunter.
 
Peter hob es auf und ging zurück. Stück für Stück wurde das Gepäck an den Mann gebracht. "Danke, Herr Lustig!" sagte Hermann. "Erst tief Luft holen, dann meckern!" sagte Peter.
 
Am späten Nachmittag erreichten die drei ihr Hotel auf der grünen Insel. Es lag mitten in Dublin uns sah von außen sehr alt aus. So richtig schön altmodisch. Innen war es gemütlich, ein Kaminfeuer knisterte und Gäste saßen davor und tranken ein irisches Bier namens Guiness.
 
Tante Elli, Peter und Paschulke holten sich ihre Zimmerschlüssel und packten ihre Koffer dort aus. Der Termin beim Notar war erst morgen. "Irland ist wirklich schön!" sagte Peter und schaute aus dem Fenster. Von seiner Seite aus begann das Grün. Er sah nur grüne Flächen. Das Hotel stand genau am Stadt Ende, danach begann das Grüne etwas.
 
 
Am nächsten Tag fuhren die drei zum Nachlass Verwalter in die nächste Stadt.
Tante Elli war tierisch aufgeregt und freute sich auf das Erbe. Die Reise ging sehr weit bis ans Meer. Dort stand das Haus der verstorbenen und dort fand die Testamentseröffnung statt.
 
Herr Green ,der Notar,war schon anwesend und winkte das Auto, in der die drei saßen zu sich. "Ein schönes Anwesen!" staunte Tante Elli.
"Herzlich Willkommen!" sagte Herr Green auf deutsch.Tante Elli stellte alle kurz vor: "Ich bin Elizabeth Elli und das ist mein Neffe Peter Lustig und sein Nahbarn Hermann Paschulke.

Die Sonne stand tief, als alle Erbberechtigten angekommen waren. Neben Tante Elli gab es noch ein Schwager, Bruder und ein Cousin aus den Niederlanden.

Am Abend saßen alle am Tisch in der Wohnung. Sie zwar recht groß und die Stube war wunderschön eingerichtet. Scheinbar hatte die Verstorbene einen Sinn für makabere Scherze, dann auf ein Bild war ein Mittelfinger ausgestreckt und zeigte somit allen anwesenden den Mittelfinger
Was heißen soll "Ihr könnt mich alle mal!"

 
Dann aber begann die Testaments Vorlesung und am Ende erbte Tante Elli doch tatsächlich das ganze Haus abzüglich einiger Gegenstände die sich daran befinden.
"Ich glaub ich Fall in Ohnmacht!" war ihre Reaktion. Peter fächelte ihr Lust zu.
Am späten Abend im Hotel. Die drei saßen beisammen und diskutierten diese Erbschaft.
"Und Tante Elli, was wirst Du jetzt tun?" fragte Peter.
"Erst einmal muss ich mich bei euch entschuldigen. Die ganzen Strapazen müsstet ihr auf euch nehmen, weil ich dachte ich erbe etwas, wozu ich zwei Männer brauche zum Rücktransport nach Bärstadt!" sagte Tante Elli, aber Peter antwortete sofort "Ach, vergiss es. Wir haben eine schöne Reise und das ist doch was, oder?" fragte Peter den Nachbarn, der zustimmend nickte.

"Also, Peter, das wirst du dann wohl nicht gerne hören. Aber das Haus ist sehr schön, liegt sehr schön von der Stadt ab und die Luft hier tut mir gut........Ich werde hier herziehen!" sagte sie.
Peter war erst einmal geschockt.

Aber Peter verstand Tante Elli. Ihr Mann ist vor Jahren verstorben, sie lebt ganz alleine und hat manch mal schwierige Phasen. So ein Wohnwechsel kann manchmal Wunder vollbringen. "Alles klar Tante Elli, ich helfe Dir wo ich kann!" sagte Peter. "Oh Peter, danke.!" sagte sie und umarmte Peter.
Paschulke dagegen murrte. Hatte er sich heimlich verliebt?
 
So ein quatsch. Mit Tante Eli ging es zurück nach Bärstadt,wo sie alles für den Umzug vorbereitete.
Peter saß am Bauwagen und dachte nach. Er war schwermütiger geworden. Er dachte immer, er würde umziehen. Aber nun tut es seine geliebte Tante und er wird sie nicht so schnell wiedersehen. Er wird auch älter und irgendwann machen es die Knochen nicht mehr.
Da kam der Nachbar "Hallo Herr Lustig.!" begrüßte ihn der DICKE Nachbar freundlich. "HERR Paschulke...!" sagte Peter...und fügte hinzu..."Lust auf ein Eis?! Paschulke nickte.

Beide saßen im Eiscafé und unterhielten sich. "Wissens, ich glaube, wenn Tante Elli aus Bärstadt verschwindet wird mir was fehlen. Ich glaube ich reise mit ihr nach Irland!"

Paschulke war geschockt! Sie wollen doch nicht....!" sagte er.
Peter sagte zerknittert: Ja, ich glaube ich werde Bärstadt verlassen!" sagte er. "Hier hält mich ja eigentlich nichts mehr. Ich kenne alles und jeden!" "Genau deswegen sollten sie bleiben. Sie haben viele Freunde, ein schönes Grundstück und viel Freizeit!" sagte Paschulke.
"Ach wissen sie, ich bin Reif für ein Tapetenwechsel! Mal was neues wagen, Meine Tante bedeute mir halt viel!"
"So...und wir bedeuten Ihnen wohl nichts, was? sagte Paschulke entrüstet und verließ das Eis-Café.
"Aber Herr Nachbar!" rief Peter hinter.
"So ein...als würde es um ihn gehen!" schnaubte Peter und knallte den Kaffee Becher auf den Tisch, der zusammenbrach, da er eh schon wackelig war. "Schön!" sagte Peter
 
An diesem Abend ließ sich der Nachbar  nicht blicken.
Peter saß vor dem Bauwagen am Tisch und genoß ein Rotwein und laß ein gutes Buch. Hin und wieder blickte er rüber und sah, dass im Nachbars Haus kein Licht brannte und dann seit Stunden. "Der Nachbar ist wohl nicht da!" dachte sich Peter. Er vertiefte sich wieder ins Buch. Doch dann blinkte etwas auf, etwas aus dem Haus des Nachbarn.
 
"Was war das?" fragte sich peter und schaute genau. Wieder blinkte es. "Eine Taschenlampe" kompinierte Peter und hatte recht. Jetzt blinkte das Lich öfter. "Einbrecher!" dachte Peter. Er schnappte sich einen Besen und schlich sich an das Haus. Drinne klirrte es.
Aktenzeichen XY in Bärstadt?
 
 
Peter schlich sich an ein offenes Fenster. Kaputt, die Scherben lagen draußen und drinnen am Boden und der Mond spiegelte sich darin. Dannsah  er hinein und was sah er? Hermann Paschulke wie er wild mit der Taschenlampe gestikulierte. "Herr Nachbar, alles in Ordnung?" fragte Peter und ließ den Besen fallen. "Herr Lustig, helfen sie mir. Irgendein Tier ist hier eingedrungen und stört meine nächtliche Ruhe!" rief Paschulke.
 
 
2 Monate später: Tante Elli war nicht mehr in Bärstadt und auch Peter packte seine Sachen. Ein großer Umzugswagen stand am Elchwinkel 3 und ZWEI Umzugsarbeiter halfen Peter beim einladen.
Hermann Paschulke stand am Gartenzaun und sah hilflos mit an, wie Herr Lustig dabei war ihn zu verlassen.
Als der Nachbar gerade ins Haus gehen wollte, kam Peter angelaufen und rief "Herr Nachbar!" Paschulke drehte sich um . "Hier Herr Nachbar, als Erinnerung von mir an sie!".
 
 
Paschulke nahm es an und öffnete es. "Erinnern sie sich noch? Kartoffeldruck, Schmierei an ihrem Wagen?" fragte Peter. Paschulke wurde sentimental und hatte eine Träne im Auge. "Ach Herr Lustig, sie werden mir fehlen!" sagte er. Peter ging es genauso. "Sie mir auch!" Beide sanken verlegen den Kopf. "Was werden sie in Irland machen!" fragte der Nachbar plötzlich. "Das Leben genießen und viel mit Tante Elli unternehmen. Mir ist erst jetzt bewusst geworden, dass sie mich braucht und das ich sie brauche.
 
Wir sind nicht mehr die jüngsten und wollen die Zeit, die uns noch bleibt genießen!" sagte Peter
"In Irland" beendete Hermann P. den Satz. Peter nickte.
"Haben sie noch Zeit auf ein letzten Kaffee?" fragte er Peter. Der nickte und beiden gingen in das Haus des Nachbarn.

Am Esstisch im Wohnzimmer nahmen beide platz und unterhielten sich noch sehr lange. Es wurde dunkel am Himmel, der Mond schien und die Nacht begann. Beiden hatten sich noch viel zu erzählen in dieser Nacht, das mit Mensch ärgere dich nicht endete.

 
Ende?...
 
 
 
 

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