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Löwenzahn Lego Bauwagen

Löwenzahn Classic Garten aus Lego

Erbaut von: Markus

Auf die Frage, wie lange er daran gewerkelt hat und wieviele Teile verbaut wurden, gab er die äußerst präzise Antwort, die ich im übrigen auch so gegeben hätte: Teile....-`ne Menge und  Zeit:....grübel...auf jeden Fall `ne ganze Weile :)

Das ist auch detailiert genug und nun  hier sein tolles Werk:

 

 

 

 

Fanstory: FFÜPFP *

FFÜPFP*

Eine Löwenzahn Fanstory von Julia eingereicht beim  Kinoabenteuer Gewinnspiel.

„Herr Fuchs! Herr Fuchs! Wo sind Sie denn?!“ Herr Paschulke kam aufgeregt in Fritz’ Garten gelaufen. „So eine Ungeheuerlichkeit! Immer Ihr Hund!“ beschwerte er sich aufgebracht, als Fritz die Bauwagentür öffnete. Nicht mal das „Guten Morgen.“ von Fritz hatte er erwidert. So wiederholte dieser es einfach. „Guten Morgen Herr Paschulke.“ sagte er lächelnd.

„Was ist denn passiert?“ Er übersprang die wenigen Stufen zwischen Bauwagen und Garten, so dass er nun neben seinem Nachbarn stand.
„Ihr Hund, immer Ihr Hund! Ich habe Ihnen schon so oft gesagt, er soll nicht immer in meinen Garten kommen. Schauen Sie sich das nur an!“

Beinahe schuldbewusst und mit gesenktem Kopf tapste Keks um die Bauwagenecke herum,so dass Fritz ihn sehen konnte.
„Ja Keks, wie siehst du denn aus?“ fragte er lachend und kraulte den Bernersennenhund am Kopf.
„Ich weiß gar nicht, was es da zu lachen gibt! Ihr Hund hat meine Partydeckration ruiniert!

Heute Nachmittag kommen mein Bruder, seiner Familie und meine Mutter und mein Garten sieht nicht mal ein bisschen feierlich aus! Dabei muss es doch perfekt werden heute!“ beschwerte sich der Nachbar.

Fritz hatte währenddessen seinen Hund von den Girlanden und Lichterketten befreit, in die er sich verheddert hatte und jetzt fiel es ihm auch wieder ein. Herr Paschulke hatte heute Geburtstag! Heute Nachmittag kam seine Familie, mit Freunden und Nachbarn wollte er dann am Wochenende feiern.

Deshalb auch die ganzen Girlanden und Lichterketten. Der Nachbar
wollte mal wieder etwas vor seiner Familie angeben und ein perfekter Gastgeber sein. Gut, am eigenen Geburtstag darf er das, ging es Fritz durch den Kopf und er musste leicht grinsen. Allerdings musste er auch unweigerlich an das Theaterstück mit dem Zinnsoldaten denken, welches letztlich er und nicht der Nachbar, organisiert hatte, um dessen Familie zu beeindrucken.

„Herr Paschulke, jetzt beruhigen Sie sich doch.“, begann Fritz schließlich. „Erstmal wünsche ich Ihnen alles Gute zu ihrem Ehrentag. Darf ich Sie als Wiedergutmachung zum Frühstück einladen? Hinterher repariere ich dann die Lichterketten und besorge neue Girlanden.“

Herr Paschulke wirkte etwas besänftigt und klang wesentlich ruhiger, er lächelte sogar und schien sich zu freuen, dass Fritz an seinen Geburtstag gedacht hatte.  
„Vielen Dank für die Wünsche, das Frühstück nehme ich gern an, aber die Girlanden und
Lichterketten besorge ich selbst. Ich muss eh noch in die Stadt und ein paar Einkäufe erledigen. Außerdem, wer weiß, was Sie aus meinen Lichterketten machen. Nachher sind es noch irgendwelche ökologisch einwandfreien, aber funktionsunfähigen Leuchten.“ Er lachte und setzte sich dann an den Tisch.

Fritz überhörte den letzen Satz gekonnt und begann damit
den Frühstückstisch zu decken. Schließlich aßen sie gemeinsam.  
Der Nachbar redete viel, erzählte, was er noch alles besorgen und erledigen musste und wie sehr er sich auf seine Familie freute.

„Wissen Sie Herr Fuchs, solang ich denken kann, backt meine Mutter einen ganz besonderen Kuchen zu meinem Geburtstag. Sie hat mir versprochen ihn auch heute zu machen und mitzubringen. Ich kenne niemanden, der diesen Kuchen so hinbekommt, nicht mal ich habe es geschafft.“ sagte er schließlich, als er seinen Kaffee austrank. Kurz darauf verabschiedete sich der Nachbar und machte sich auf den Weg, um alle Einkäufe zu erledigen.

Fritz räumte den Tisch ab, spülte die Teller und Tassen und räumte seinen Bauwagen etwas auf. Es war einfach unglaublich, was sich alles in wenigen Tagen ansammeln konnte! Er war immer wieder erstaunt darüber, in wie kurzer Zeit eine Person so eine Unordnung anrichten konnte. 

Nachdem die Hausarbeit getan war, setzte er sich in einen Liegestuhl auf seiner Dachterrasse.

Er wollte endlich den Krimi zu Ende lesen, der ihn seit gut zwei Wochen fesselte. Wie würde es ausgehen? Wer war der Täter?

Er freute sich richtig darauf, es endlich zu erfahren. Dazu schien noch die Sonne, als wolle sie zeigen, dass auch ein Septembertag noch zum Sommer gehörte.

Fritz hatte erst wenige Seiten gelesen, als ihn eine sehr nervige Melodie aus dem Krimi zurück in die Realität riss. Etwas verärgert sah er sich um, aber er fand die Quelle des Geräusches nicht und so las er weiter, als dieses aufhörte. Aber in der nächsten halben Stunde hörte er diese Melodie noch mindestens sechs Mal. Schließlich legte er seufzend das Buch zur Seite, so konnte er sich nicht konzentrieren. Wo kam dieses Geräusch nur her?

Fritz nahm den direkten Weg, die Rutschstange, um von der Dachterrasse auf den Boden zu gelangen. In diesem Moment ging die Melodie erneut los. Ehe Fritz beginnen konnte zu Suchen, wo das Geräusch herkam, hatte Keks ihm die Stelle schon gezeigt. Unter dem Tisch, an welchem er vorhin mit Herrn Paschulke gefrühstückt hatte, lag dessen Handy und klingelte.

Der Nachbar musste es verloren haben, vielleicht war es ihm aus der Tasche
gefallen?
Muss ja wichtig sein, wenn der Anrufer es so oft versucht, ging es Fritz durch den Kopf und er hob das Handy auf. Kurz überlegte er, dann ging er ran.
„Bei Paschulke, Sie sprechen mit Fritz Fuchs.“ meldete er sich.
Eine Weile hörte er nur Straßenlärm, der Anrufer saß entweder in einem Auto oder stand neben einer Straße. Dann meldete sich eine Frau.

„Fuchs? Sie sind der Nachbar von Herrmann, richtig? Wo ist denn mein Sohn, ich muss mit ihm sprechen, es ist sehr wichtig.“ Ganz offensichtlich sprach Fritz mit der Mutter von Herrn Paschulke.

„Ja, genau. Ich bin der Nachbar. Ihr Sohn ist gerade nicht zu Hause, er hat sein Handy vergessen, kann ich ihm etwas ausrichten?“ fragte Fritz die ältere Dame.
„Das ist so typisch für mein Herrmännchen, er ist und bleibt ein Schussel!“ stellte Frau Paschulke fest und sagte dann bedauernd. „Ich hätte es ihm gern selbst gesagt. Wir, also ich,
sein Bruder und dessen Familie, können nicht kommen. Wir haben eine Autopanne. Wir stehen gerade an einer Landstraße und warten auf den Abschleppdienst. Könnten Sie das meinem Sohn ausrichten? Ach der Arme, er tut mir so leid … und das an seinem Geburtstag.“

Erst musste Fritz grinsen, als er sich die Familie Paschulke vorstellte, wie sie alle neben dem kaputten Wagen standen. Vermutlich versuchte der Bruder des Nachbarn noch etwas zu reparieren. Dann aber wurde ihm klar, dass sein Nachbar, der sich so auf seine Familie gefreut hatte, nun einen sehr einsamen Geburtstag haben würde und das tat ihm leid.

„Ja, natürlich richte ich das aus. Sagen Sie, Herr Paschulke erzählte, dass Sie einen ganz besonderen Kuchen zu seinem Geburtstag backen …“ begann Fritz und in seinem Kopf begann sich ein Plan zu entwickeln. Er wollte dem Nachbarn trotzdem einen schönen Geburtstag bereiten.

„Ach der Kuchen! Oh der arme Junge, er hat noch nie darauf verzichten müssen!“ begann Paschulkes Mutter. Fritz aber unterbrach sie und erklärte ihr kurz, was ihm gerade in den Kopf gekommen war.
Nachdem sie fast fünfzehn Minuten telefoniert hatten, legte Fritz auf und steckte das lange Rezept, welches ihm Frau Paschulke diktiert hatte, ein. Er verabschiedete sich von Keks und radelte so schnell er konnte zu Yasemin, er hoffte, dass sie ihn unterstützen konnte.

„Hallo Yasemin!“ begrüßte er sie.
„Hey Fritz, so wie du in Eile bist brauchst du Hilfe.“ sie grinste ihn an.
„Ja, genau!“ Fritz lachte. „Wie immer, du hast Recht. Ich brauche Hilfe bei der FFÜPFP.“ verkündete er.

„Bei der was?!“ Yasemin sah ihn fragend an und musste nun auch lachen.   3
„Bei der Fritz Fuchs Überraschungsparty für Paschulke.“ übersetzte Fritz seine Abkürzung.

Anschließend erklärte er Yasemin seinen Plan. Sie sollte alle Nachbarn informieren, dass die Geburtstagsfeier für Herrn Paschulke bereits heute stattfand und zwar bei Fritz im Garten. Er selbst wollte mit einem befreundeten Bäcker versuchen, diese Spezial-Geburtstagstorte zu backen.

Das Rezept klang ziemlich kompliziert, allein traute er sich das nicht zu. Fritz hoffte, dass sein Freund ihm helfen konnte. Des Weiteren wollte er noch etwas ganz Besonderes organisieren, um dem Nachbarn eine Freude zu machen. Was genau, das wollte er noch nicht verraten.

Yasemin sagte zu, Fritz zu unterstützen. Sofort begann sie damit alle Nachbarn anzurufen oder bei ihnen vorbei zu gehen, um ihnen bescheid zu geben.
Auch Fritz hatte Glück. Mit der Hilfe seines Freundes schaffte er es die Torte zu backen und auch die andere Überraschung klappte.

So kam er am Nachmittag wieder am Bauwagen an. Einige Nachbarn und Yasemin hatten bereits Stühle und Tische bereitgestellt und alles festlich geschmückt.

„Zum Glück ist Herr Paschulke noch nicht von seinen Einkäufen zurück.“ begann Yasemin.
„Hat mit dem Kuchen alles geklappt?“
„Ja, alles bestens!“ Fritz trug das Kunstwerk aus Teig und Marzipan vorsichtig in den Bauwagen. Anschließend verschwand er ohne ein weiteres Wort, beladen mit einer großen Plastiktüte, die er mitgebracht hatte, im hinteren Teil des Gartens.

Die Überraschung gelang perfekt! Als Herr Paschulke vom Einkaufen zurückkam warteten bereits sämtliche Freunde und Nachbarn auf ihn. Gemeinsam feierten sie und das Geburtstagskind freute sich riesig, dass selbst der Kuchen nicht fehlte und auch noch genau so schmeckte, wie der, den sonst seine Mutter machte.

Als es dunkel geworden war, stand Fritz vom Tisch auf.

„So, jetzt kommt noch eine kleine Fritz Fuchs Geburtstagsüberraschung.“ erklärte er Herrn Paschulke und den anderen Gästen und verschwand in der Dunkelheit. Kurz darauf begann ein farbenfrohes Feuerwerk. Bunte Fontainen sprühten Funken und einige Raketen stiegen in den Nachthimmel.

„Herr Fuchs … ich bin sprachlos! Vielen Dank für diese wunderbare Feier und das tolle
Feuerwerk!“ bedankte Herr Paschulke sich überschwänglich, als alle Gäste spät am Abend gegangen waren.  
„Das habe ich doch gern gemacht.“ antwortete Fritz grinsend. „Schön, dass es Ihnen gefallen hat.“

„Kann ich mich dafür irgendwie erkenntlich zeigen?“ fragte der Nachbar.
„Nein, nein, schon gut …“ wehrte Fritz erst ab. „Obwohl, eine Kleinigkeit vielleicht. Könnte ich ihren Geschirrspüler benutzen?“  
Herr Paschulke lachte und sah auf die Berge dreckigen Geschirrs, die sich auf den Tischen stapelten. „Ja, selbstverständlich. Das war ja ohne Frage auch meine Feier.“

Nachdem alles Geschirr in der Spülmaschine verstaut war, verabschiedete sich Fritz von seinem Nachbarn und ging zurück zum Bauwagen, wo Keks auf ihn wartete.

„Na Keks, wir dreh’n noch’ne Rude, oder? Na kleine Nachwanderung gefällig?“ er grinste
und kraulte den Hund am Kopf. Keks bellte kurz, was Fritz als Zustimmung deutete und so machten sie sich auf den Weg.

ENDE

*FFÜPFP = Fritz Fuchs Überraschungsparty für Paschulke

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